iPhone Duo: Apple soll Bestellungen um 30 Prozent erhöht haben
Apple rechnet offenbar mit einer höheren Nachfrage nach dem iPhone Duo als ursprünglich angenommen. Einem Bericht der chinesischen Wirtschaftszeitung Securities Times zufolge hat der Konzern seine Bestellungen für das erste faltbare iPhone um 30 Prozent erhöht. Die Informationen stammen demnach aus Apples Lieferkette. Eine offizielle Bestätigung gibt es bislang nicht.
- Apple soll die iPhone-Duo-Bestellungen um 30 Prozent erhöht haben
- Die geplante Gesamtmenge für 2026 bleibt unter zehn Millionen Geräten
- iPhone 18 Pro: Angeblich zehn bis 15 Prozent weniger Bestellungen
- iPhone 18 Pro Max: Angeblich zehn bis 15 Prozent mehr Bestellungen
- Vorbestellungen für das iPhone Duo starten am 16. Oktober
Bestellungen nähern sich zehn Millionen Geräten
Laut dem Bericht bleibt die für 2026 geplante Gesamtmenge des iPhone Duo trotz der Aufstockung unter zehn Millionen Geräten. Bisherige Schätzungen gingen von einer Produktion zwischen sechs und sieben Millionen Einheiten aus. Mit der gemeldeten Erhöhung könnte sich Apple nun der Marke von zehn Millionen Geräten annähern.
Die zusätzlichen Bestellungen würden darauf hindeuten, dass Apple die Nachfrage nach seinem faltbaren Smartphone inzwischen höher einschätzt als noch vor der Vorstellung im September. Ob dafür konkrete Rückmeldungen aus dem Handel, Marktanalysen oder andere Faktoren verantwortlich sind, geht aus dem Bericht allerdings nicht hervor.
Zur Lieferkette gehören sämtliche Unternehmen, die an der Herstellung eines Produkts beteiligt sind. Bei Smartphones zählen dazu unter anderem Hersteller von Displays, Prozessoren, Kameras und Gehäusen sowie die Montagebetriebe. Änderungen bei den Bestellungen dieser Unternehmen können Hinweise auf die Produktionsplanung geben. Sie lassen allerdings nicht automatisch Rückschlüsse auf die tatsächlichen Verkaufszahlen zu.
Bemerkenswert ist der Zeitpunkt der angeblichen Anpassung. Das iPhone Duo lässt sich erst ab Freitag, dem 16. Oktober, vorbestellen. Der reguläre Verkaufsstart ist für den 23. Oktober vorgesehen. Apple hätte seine Produktionsplanung damit bereits vor dem Eingang der ersten regulären Kundenbestellungen nach oben korrigiert.
Auch beim iPhone 18 Pro gibt es Änderungen
Die angeblichen Anpassungen betreffen nicht nur das faltbare iPhone. Nach Informationen der Securities Times soll Apple die Bestellungen für das iPhone 18 Pro um zehn bis 15 Prozent reduziert haben.
Beim größeren iPhone 18 Pro Max soll die Entwicklung genau umgekehrt verlaufen. Hier ist dem Bericht zufolge eine Aufstockung um zehn bis 15 Prozent vorgesehen.
Die gesamte Bestellmenge der beiden Pro-Modelle soll dabei unverändert bleiben. Apple würde demnach nicht grundsätzlich weniger Geräte der Pro-Serie produzieren lassen, sondern die Verteilung zwischen den beiden Modellen verschieben.
Ein Informant aus Apples Lieferkette wertet diese Entwicklung als Hinweis darauf, dass sich die Nachfrage stärker auf höherpreisige Geräte konzentriert. Für beteiligte Zulieferer könnte das wirtschaftlich von Vorteil sein.
Unterschiedliche Berichte zur iPhone-Nachfrage
Die neuen Angaben stehen teilweise im Gegensatz zu einem Bericht von Nikkei Asia, der zuvor von einer reduzierten Nachfrage nach den aktuellen Pro-Modellen gesprochen hatte.
Während dort eine Kürzung der Komponentenbestellungen im Mittelpunkt stand, beschreibt die Securities Times vor allem eine Verschiebung innerhalb der Modellpalette. Nach Darstellung der chinesischen Zeitung bleibt das gesamte Bestellvolumen für die iPhone 18 Pro-Serie stabil.
Beide Berichte berufen sich auf Informationen aus der Lieferkette. Die tatsächlichen Verkaufszahlen lassen sich daraus nicht unmittelbar ableiten. Bestellungen können beispielsweise auch aufgrund geänderter Lagerbestände oder Produktionsplanungen angepasst werden.
Für das iPhone Duo dürfte insbesondere der Vorbestellungsstart am 16. Oktober erste Hinweise auf das Kundeninteresse liefern. Ob die angeblich höhere Produktionsmenge auch zu einer besseren Verfügbarkeit zum Marktstart führt, ist derzeit nicht bekannt.










